Und wieder neue Fallstricke für Online Händler!

Zwei neue Gerichtsurteile besagen, dass die „Weiterempfehlen Funktion“ von Online Shops rechtswidrig sind und man diese nicht verwenden sollte, da wieder einmal empfindliche Strafen nach sich ziehen können.

Da es ja immer mehr „Abmahnanwälte“ gibt, die sich auf solche Fallstricke spezialisiert haben, wird immer schwerer für Online Shop Betreiber den Überblick zu behalten. So auch in diesem neuen Fall, in dem das Oberlandesgericht Hamm sowie das Landesgericht Hamburg die Weiterempfehlungsfunktion, mit der Shop-Nutzer einen Artikel über E-Mail an Bekannte weiterempfehlen können, als wettbewerbswidrige Werbung einstuft. Außerdem wurde in diesem Zuge gleich nicht die Weiterempfehlungsfunktion des Online-Auktionshauses eBay angeprangert. Es muss im Vorfeld das Einverständnis des Empfängers eingeholt werden, was in den meisten Fällen nicht der Fall ist und wird bei Nichtbeachtung, im Sinne von § 7 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), als wettbewerbswidrig eingestuft.

Für Online Händler bergen diese immer wieder neuen Urteile und sich immer wieder ändernde Rechtslage ein erhöhtes Abmahnrisiko.